mcats.de Startseite

Charakter-Umfrage

Maine Coon Züchterliste

455 Einträge| 43 neu
Maine Coon Vermittlung

61 Einträge| 24 neu
Maine Coon Liebhaber

22 Einträge| 0 neu
Fotos älterer Maine Coons

143 Einträge| 0 neu
Maine Coon Fotogalerie

500 Einträge| 10 neu

Gesundheits-datenbank

Herz-Schall
986 Einträge| 3 neu
Nieren-Schall
302 Einträge| 2 neu
Hüft-Röntgen
244 Einträge| 0 neu
Patella-Tests
88 Einträge| 0 neu
Gentests
1790 Einträge| 1 neu

Kardiologenliste
Maine Coon Farben
Farbentwicklung
Rassebeschreibung
versch.MC Standards
alter Typ-neuer Typ
Erbliche Krankheiten
Top5 und Clones
Infos zum Kittenkauf
Links und Banner
Startseite
Email / Impressum

Züchter-Login



.

Genetische Krankheiten

Genetische Krankheiten gibt es bei allen Katzen, egal ob Rasse- oder Hauskatze. Verantwortungsvolle Züchter lassen ihre Katzen schon seit Jahren von anerkannten Spezialisten auf mögliche vererbbare Krankheiten testen. Bei Maine Coon Katzen sind folgende Krankheiten relevant. Nicht alle dieser Krankheiten sind verbreitet, einige gibt es bei Maine Coon nur in sehr seltenen Fällen. Damit das auch in Zukunft so bleibt, und sich die Krankheiten nicht unerkannt verbreiten können, ist es wichtig das Züchter ihre Katzen auf diese Krankheiten testen lassen.

HCM - Hypertrophe Cardiomyopathie zum Seiteanfang
HCM ist eine vererbbare Herzerkrankung, die Mensch und Tier betrifft. Die Herzwand wird dabei nach innen dicker, wodurch das Volumen im Herzen kleiner wird. Dadurch pumpt das Herz schneller Blut, was die Herzwand noch dicker werden lässt und das Volumen noch mehr verringert. Resultat ist auf jeden Fall tödlich !

I. d. R. erleidet das Tier oder Mensch einen plötzlichen Herztod (von einer auf die andere Sekunde tot) oder es quält sich tagelang mit Wasser in der Lunge rum bis das Kreislaufsystem aufgibt oder es bildet sich ein Blutgerinsel, dass die Blutbahn verstopft und so zum Tode führt.

HCM ist nicht heilbar, aber man kann es evtl. mit täglicher Tablettengabe aufhalten.

Feststellbar ist HCM nur über Ultraschall, allerdings kann dies nicht jeder TA machen. Es bedarf dazu einen Spezialisten, der auch über ein Ultraschallgerät mit Farbdoppler verfügt.

Neuerdings gibt es ebenfalls einen Gentest und weitere sind in Arbeit. Es ist eine sehr schöne Hilfe für die Züchter, allerdings nicht das nonplusultra, da nur ein Gen festgestellt werden kann. Dummerweise können allerdings mehrere Gene HCM verursachen. Auf manchen HP's liest man Folgendes:

  • homozygot oder p/p bzw. hcm/hcm
    = reinerbig auf das Gen (auf beiden Genorten positiv)
  • heterozygot oder n/p bzw. n/hcm
    = mischerbig auf das Gen (auf einem Genort positiv)
  • negativ oder n/n
    = frei von dem Gen
In den ersten beiden Fällen heisst es, dass das Tier das Gen trägt ,was aber nicht zwangsläufig bedeutet, dass dieses Tier auch früher oder später an HCM erkrankt. Das Tier trägt zwar das Gen, aber es könnte gut sein, dass HCM erst mit 20 Jahren auftaucht und das Tier vorher bereits an einer anderen Erkrankung gestorben ist. Es ist somit nicht automatisch ein Todesurteil, aber sicherlich auch für den Liebhaber interessant, ob er evtl. schallen gehen möchte um sein Schätzchen zu behandeln und ein möglichst langes und beschwerdefreies Leben zu ermöglichen.

Weitere Informationen:
Interessensgemeinschaft Herzgesunde Katze e.V.

HD - Hüftgelenksdisplasie zum Seiteanfang
HD ist eine genetisch bedingte Erkrankung der Hüftgelenke. Wenn der Oberschenkelkopf nicht richtig in die Hüftpfanne passt kann dies zu Athrose führen, die dem Tier Schmerzen bereiten könnte. Da Katzen Schmerzen bis zu einem gewissen Grad gut verbergen könnten, kann man sich ohne eine tierärztliche Untersuchung kein Bild vom Zustand der Hüften machen. Es wird empfohlen mit ca. 2 Jahren ein Röntgenbild durch den TA anzufertigen und von einem Spezialisten bewerten zu lassen. HD erkrankte Tiere sollten von der Zucht ausgeschlossen werden, allerdings gibt auch eine Verpaarung von Eltern mit guten Hüften keine Sicherheit, da die Krankheit höchstwahrscheinlich polygenetisch vererbt wird, was bedeutet, dass wohl mehrere Gene daran beteiligt sind.

Weitere Informationen:

PKD - Polycystic Kidney Disease zum Seiteanfang
Unter PKD versteht man eine genetische Erkrankung der Niere. Bereits im jungen Alter können sich Zysten an der Niere entwickeln. Ab einer gewissen Grösse und Anzahl der Zysten kann die Niere nicht mehr richtig arbeiten und es kann zu Nierenversagen kommen.

PKD ist dominant vererbt, was bedeutet, dass ein Elternteil bereits ausreicht um die Krankheit an die Kinder weiterzugeben. Es wird empfohlen ab 10 Monaten eine Ultraschalluntersuchung der Niere durchzuführen. Da die Zysten auch erst zu einen späteren Zeitpunkt wachsen können, wird eine Wiederholung empfohlen. Betroffene Tiere sollten aus der Zucht ausgeschlossen werden.

Weitere Informationen:

PL - Patella Luxation zum Seiteanfang
PL ist eine Verschiebung der Kniescheibe. Die Kniescheibe kann von alleine oder durch äußere Einwirkung aus der Fassung geschoben werden, wodurch die Katze anfängt zu humpeln. Je nach Schweregrad der Krankheit springt die Kniescheibe von alleine wieder zurück oder muss manuell wieder in ihre Fassung geschoben werden. PL tritt häufig bei Hunden und gelegentlich bei Katzen auf.

Ursprünglich wurde ein einfacher rezessiver Erbgang vermutet, neuste Erkenntnisse sprechen jedoch von einem polygenen Erbgang. Der Versuch diese Krankheit in den Griff zu bekommen muss also ähnlich wie bei der HD ablaufen, die Katzen sollten getestet werden und es sollte verstärkt mit Katzen gezüchtet werden die keine Anzeichen von PL haben.

Weitere Informationen:

SMA - spinale Muskelatrophie zum Seiteanfang
Die SMA ist eine Erkrankung der Nervenzellen. I. d. R. macht sich diese Erkrankung im Alter von 3-4 Monaten bemerkbar. Die Krankheit zeigt sich durch Muskelschwäche und Muskelschwund. Meist ist diese Krankheit optisch sichtbar durch Schwäche der Hinterbeine.

Die Krankheit ist rezessiv vererbbar, was bedeutet SMA bricht nur aus, wenn beide Elterntiere Träger sind. Die einzige Testmöglichkeit ist ein Gentest, der in Deutschland von Biofocus und Laboklin angeboten wird.

Weitere Informationen:

PK def. - Pyruvatkinase-Mangel (Pyruvate Kinase deficiency) zum Seiteanfang
PK def. ist eine Krankheit die die Lebensdauer der roten Blutkörperchen verkürzt, und somit zu einer Anämie (Blutarmut) führt. Anämien können auch viele andere Ursachen haben, z.B. Nierenerkrankungen, Entzündungen, Tumore, Immun- oder Infektionskrankheiten, aber bei einer Anämie ungeklärter Ursache, sollte man auch PK-Mangel in Betracht ziehen und ggf. testen. PK def. war bisher nur bei Somali und Abessinierkatzen bekannt, eine neue Studie hat aber herausgefunden, das die verursachende Genmutation auch bei den meisten anderen Rasse- und Hauskatzen vorkommt, weshalb der Gentest auch bei anderen Rassen durchgeführt werden sollte.

Wie SMA wird PK def. autosomal rezessiv vererbt, d.h. ein Kitten kann nur erkranken, wenn es von beiden Elternteilen die Genmutation erbt. "Träger" sind selbst gesund, dürfen nur nicht mit anderen Trägern verpaart werden, da ansonsten Kitten geboren werden können die die Mutation von beiden Eltern erben und erkranken.

Weitere Informationen: